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Faktenbox

Auf dieser Seite finden sie interessante, bisweilen wichtige, auf Fakten basierte Informationen aus dem Bereich der Medizin und des Gesundheitswesens.

 

Gesundheitsinformationen für Patienten
Hier werden sie auf eine Seite des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) weitergeleitet. "Das IQWIG kommt damit einem Teil  seines gesetzlichen Auftrages zur Aufklärung der Öffentlichkeit in gesundheitlichen Fragen nach. Die Website richtet sich mit einem breiten Themenspektrum an erkrankte wie gesunde Bürgerinnen und Bürger. Die Seiten sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen. Ob eine der  beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Ärzten und anderen Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen." Hier geht weiter zu den Themen...

Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen
"In mehreren Studien konnte bereits gezeigt werden, dass sich mit Faktenboxen die Allgemeinbevölkerung erfolgreich über Nutzen und Risiken medizinischer Behandlungen informieren lässt." Das Hardingzentrum für Risikokompentenz hat sich u.a. dem Thema "Vorsorgeuntersuchungen" angenommen und stellt die Vorteile und Risiken solcher Untersuchungen anschaulich dar. Damit werden sie in die Lage versetzt zu entscheiden, ob die jeweilige Untersuchung das hält was sie verspricht, welche Risiken sie eingehen wenn Sie sie nicht machen und welche Konsequenzen die Ergebnisse solcher Untersuchungen u.U. mit sich bringen:

Brustkrebs-Früherkennung             Kniegelenksarthrose
Prostatakrebs-Früherkennung         Impfungen
Eierstockkrebs-Früherkennung        Gesundheits-"Check-Up"
Darmkrebs-Früherkennung

 

Infektionskrankheiten in Europa und Deutschland
Das ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) veröffentlicht Informationen über die Ausbreitung wichtiger und gefährlicher Infektionen, darunter auch über die Entwicklung der Masernepidemie in Europa und Deutschland. Im Folgenden Informationen über die neuesten Entwicklungen in diesem Jahr:

"Gesamtrückgang der Masernfälle in der EU/EWR - aber die Fallzahlen sind in einigen Ländern nach wie vor hoch...
Im Juni wurden in siebzehn Ländern der EU/EWR insgesamt 1 054 Fälle von Masern gemeldet, was einem Rückgang gegenüber den 1467 im Mai gemeldeten Fällen entspricht. Fünf Länder meldeten weiterhin im Allgemeinen hohe Fallzahlen, aber mit abnehmender Tendenz gegenüber dem Vormonat - Italien (260), Frankreich (181), Griechenland (155), Deutschland (90) und das Vereinigte Königreich (89). Die Slowakei verzeichnete jedoch mit 72 Fällen einen deutlichen Anstieg, verglichen mit 18 Fällen im Mai. Rumänien meldete 111 Fälle, was einem Anstieg gegenüber den 100 im Mai gemeldeten Fällen entspricht.Betrachtet man die Situation im vergangenen Jahr (1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018), so wurden in 29 EU-/EWR-Mitgliedstaaten 13 234 Fälle von Masern gemeldet. Die meisten Fälle wurden von Italien (3 341), Griechenland (3 193), Frankreich (2 740) und Rumänien (1 354) gemeldet, auf die 25 %, 24 %, 21 % und 10 % aller von den EU-/EWR-Ländern gemeldeten Fälle entfielen.Von 13.233 Fällen mit bekanntem Alter waren 3.924 (30 %) Kinder unter fünf Jahren, während 6.796 (51 %) Personen im Alter von 15 Jahren oder älter waren.Die Masern verbreiten sich nach wie vor in ganz Europa, da die Impfraten in vielen Ländern suboptimal sind. Nur vier EU/EWR-Länder meldeten Zahlen über eine Impfquote von mindestens 95 % für beide Dosen masernhaltiger Impfstoffe für das Jahr 2017. Wenn das Ziel der Eliminierung von Masern erreicht werden soll, muss die Impfrate für Kinder und Erwachsene in einer Reihe von Ländern erhöht werden."

 

Die Unstatistik des Monats
Mit Statistiken läßt sich eine Menge Unfug oder sogar gefährliches anrichten. Es geht darum mit publizierten "Daten und Fakten vernünftig umzugehen, in Zahlen gefasste Abbilder der Wirklichkeit korrekt zu interpretieren und eine immer komplexere Welt und Umwelt sinnvoller zu beschreiben." In diesem Sinne also, siehe hier

 

 

 

 

Quellen: (1)Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2) Harding-Zentrum für Risikokompetenz i.V.m. dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; (3) European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)